Badische Zeitung vom 7.1.2013
Badische Zeitung vom 3.1.2013
Mit Biss und viel Charme
Viele begeisterte Besucher feierten im TAM den Jahreswechsel mit der Kabarettfamilie Fetscher.
Wenn Jessica, Reinhold und Jennifer Fetscher loslegen, dann nehmen sie kein Blatt vor den Mund und vor allem Prominente ins Visier. Foto: FreyWEIL AM RHEIN. "Vorsicht bissiger Mund!" hieß es bei zwei ausverkauften Silvestervorstellungen des Kabaretts "Zähnef(l)etschereien" im Weiler Theater am Mühlenrain (TAM). Auch wenn sich das Publikum sehr gut über die frechen Nummern der Fetscher-Family aus Schopfheim amüsierte, war die Stimmung doch etwas getrübt. Das drohende Aus für das beliebte Kleinkunsttheater TAM (wir berichteten, siehe auch Seite 21) hing als Schatten über dem Silvesterabend.
Die Betroffenheit über die mögliche Schließung des Theaters war nicht nur unter den Zuschauern, sondern auch bei den Künstlern auf der Bühne spürbar, die Theater-Betreiber Erwin Sütterlin solidarisch Mut machten. Bevor die Feuerwerks-Raketen in den Himmel stiegen, präsentierten Reinhold Fetscher und seine Töchter Jessica und Jennifer einen satirischen Jahresrückblick mit Comedy, Kabarett, Musik und viel Parodie.
Mit Datschkapp wie Gerd Dudenhöffer und bissig-ironischen Wortspielen ließ "Vater Morgana" Fetscher die Schlagzeilenmacher des Jahres 2012 Revue passieren: Schlecker am Ende, Opel in der Krise, Gerangel um Wetten dass ...? und Markus Lanz, Eurokrise, Armutsdiskussion und der "Alptraum" des Steuerzahlers, dass Ex-Präsident Christian Wulff so alt wird wie Johannes Heesters ...
"Vom Präsidenten-Supergau zum Super-Gauck", der per "Pastor-Transport" ins höchste Staatsamt kam, lästerte sich Reinhold Fetscher pointenreich von einem Topthema des Jahres zum nächsten. Die "Augenklappen-Partei" kam in diesem kabarettistischen Rundumschlag ebenso vor wie "der kleine grüne Kretschmann", "Bunga-Bunga-Berlusconi", der "Hormon-Ätna von Bella Italia" und "die mächtigste Frau der Welt", "unsere Euro-Maus" Angela Merkel, die sich als große Tierschützerin hervortue: "Sie unterstützt die Krötenwanderung nach Griechenland".
Für alle Politikverdrossenen stellte Fetscher eine neue Regierungsmannschaft zusammen mit Tony Marshall als Verteidigungsminister, Johnny Depp als Bildungsminister und Roberto Blanco als Finanzminister. Der Kabarettist stimmte die Zuschauer aufs Wahljahr 2013 ein und verwandelte das Theater in ein Wahllokal zur "Probeabstimmung". "Der Zahnersatz für die SPD – Steinbrück", lästerte Fetscher. Auch die Auswirkungen des demografischen Wandels brachte er auf den Punkt: "Auf einen Falschparker kommen dann drei Rentner, die ihn anzeigen."
Als stimmstarke Sängerinnen wirbelten Jessica und Jennifer Fetscher in einem "Sister Act" mit tollen eigenen Songs, Sketchen und Persiflagen über die Bühne. Ob sie die Berufsschönheit Heidi Klum, den Magerwahn auf dem Laufsteg und "Germany’s next Schrott Model" gnadenlos komisch parodierten oder zwei obercoole Rapper bei "Deutschland sucht den Superstar" mit krassem Jugendjargon persiflierten, immer begeisterten die Kabarettschwestern.
Jennifer Fetscher hatte peppige Parodien und Stimmenimitationen von Supermodel Heidi Klum und Rockröhre Herbert Grönemeyer auf Lager, während Jessica auch am E-Piano glänzte. Auch mit aktuellen Texten zu bekannten Popsongs unterhielt das Fetscher-Trio das TAM-Publikum bis weit nach Mitternacht.
Badische Zeitung vom 2.1.2013
"Theaterkönig von Weil"
Bangen ums TAM.
Erwin Sütterlin Foto: LAUBERWEIL AM RHEIN (ros). In die Feierstimmung beim Silvester-Kabarett im Weiler Theater am Mühlenrain (TAM) mischte sich ein Wermutstropfen: die Frage nach der ungewissen Zukunft des beliebten Kleinkunsttheaters. Die Nachricht von den neuen verschärften Brandschutzauflagen, die die Stadt dem TAM-Betreiber Erwin Sütterlin auferlegt hat und die nach dessen Schätzungen Kosten von 40 000 Euro verursachen, war das große Thema an diesem Silvesterabend. Es bewegt die vielen treuen Fans des TAM, wie und ob es weitergeht im Theater, nachdem Sütterlin angekündigt hat, wegen der Auflagen womöglich das Theater aufgeben zu müssen.
Um Mitternacht, als alle mit Sekt auf das neue Jahr anstießen, wünschten die Besucher dem TAM-Impresario Kraft und "Durchhaltevermögen". Denn für die Theater- und Kabarettfreunde, die so gern in das gemütliche Theater kommen, wäre das Aus fürs TAM ebenso ein herber Verlust wie für den Theaterleiter, der viel Herzblut in sein Theater gesteckt hat. Auch die Künstler sind in Sorge, dass die Existenz des TAM in Gefahr ist. Dies sagte die Kabarettfamilie Fetscher aus Schopfheim, die das Silvesterprogramm bestritt, am Ende ihres Auftritts. Die Fetschers sprachen dem Theaterchef öffentlich Mut zu und ernannten Sütterlin unter kräftigem Beifall kurzerhand zum "Theaterkönig von Weil". Im neuen Jahr will Sütterlin das Gespräch mit TAM-Freunden suchen und bei einem öffentlichen Treffen das Problem diskutieren, um vielleicht noch eine Lösung zu finden. (Über das Kabarett werden wir noch berichten)
Badische Zeitung vom 31.12.2012
TAM kämpft ums Überleben
Neue Auflagen als Problem.
WEIL AM RHEIN (BZ). Ohne Entgegenkommen der Stadt sieht Erwin Sütterlin, der seit über 20 Jahren das Theater am Mühlenrain (TAM) betreibt, keine Zukunft mehr für die beliebte Kleinkunstbühne. Bei einer Begehung des Theaters durch die Leiterin der Baurechtsabteilung der Stadt war unlängst aufgefallen, dass das Gebäude den seit Anfang 2012 verschärften Anforderungen an den Brandschutz nicht mehr voll genüge. Allem voran müsste die Zahl der Sitzplätze von bisher 98 um 20 verringert werden, um breitere Wege auch zum Notausgang zu gewährleisten, zudem würden zusätzliche Feuerschutzwände, Stahltüren und eine neue Lichtanlage notwendig – insgesamt entstünden Kosten von 40 000 Euro, wie Sütterlin ausgerechnet hat. Ohne Hilfe der Stadt, von der er bisher jährlich 3000 Euro erhält, werde er das Theater aufgeben müssen, kündigt Sütterlin an.
Badische Zeitung vom 19.4.2012
Badische Zeitung vom 12.1.2012
"Einmal Zwieback, immer Zwieback"
WEIL AM RHEIN (BZ). Das Schweizer Kabarett Zwieback gastiert am Freitag, 20. Januar, um 20.15 Uhr im Theater am Mühlenrain (TAM). Dabei präsentiert die Schweizer Kabarettgruppe ihr bereits mehrfach gespieltes Programm mit dem mehr oder weniger vielsagenden Titel "Z.B.", mit dem die Gruppe schon mehrfach im TAM auftrat. "Das Programm ist so genial, dass man es immer wieder sehen beziehungsweise hören will. Besonders wenn man gerne lacht. Über Zwieback müssen Sie lachen. Szenen vom Alltag in einmaliger Komik und Mimik – ein bisschen Emil", so der Veranstalter.
Badische Zeitung vom 2.1.2012
Der Kitt, der Menschen zusammenhält
Ein Theaterabend im TAM über Beziehungskrisen, der ganz gut zur Neujahrsnacht passte.
Die Schauspieler des Galli-Theaters sorgten im TAM für einen vergnüglichen Theaterabend.
Foto: Carsten
WEIL AM RHEIN (sc). Auf unterschiedliche Arten nehmen Menschen vom alten Jahr Abschied. Wer es gediegen und humorvoll wollte, der war im Theater am Mühlenrain (TAM) richtig. Zwei Vorstellungen des Stückes "Ehekracher" mit dem Galli-Theater ließen in den letzten Stunden des Jahren den Alltag vergessen.
Zur Programmeröffnung überraschte Impressario Erwin Sütterlin das Publikum mit einem kleinen Vorprogramm. "Menago", ein junger Zauberer entführte die Besucher in die Welt der Magie. Selbstsicher und routiniert verblüffte "Menago", das ist Fabian Weber, sein Publikum mit verschiedenen Zaubertricks.
Matilda Mara und Jürgen Weber präsentierten sich danach in dem Stück "Ehekracher" als das seit 20 Jahren verheiratete Ehepaar Wilma und Willi. Nach einer derart langen gemeinsamen Zeit kennt man sich, wird nachlässig und die einstige Spannung hat längst nachgelassen. Da kommt Willi von der Arbeit, im Jogginganzug, mit einer Flasche Bier zappt er auf dem Sofa sitzend durchs Fernsehprogramm und eigentlich ist er mit seiner Welt zufrieden.
Badische Zeitung vom 30. März 2011
Bericht über die Premiere der neuen TAM-Komödie "Ins Jensits un zruck"
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Badische Zeitung vom 9.3.2011
Bericht anlässlich 20 Jahre Jubiläum Theater am Mühlenrain.
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Badische Zeitung vom 11.1.2011
Bericht über die Premiere des Ein-Mann-Theaterstücks "Allein in der Sauna".
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Badische Zeitung vom 8.1.2011
Interview mit Erwin Sütterlin anlässlich des 20 Jahre-TAM-Jubiläum.
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Achtung: Der in der Zeitung angegebene Termin 20. März 2011 ist falsch !
Richtig ist der 10. März, 20:15 Uhr.
Badische Zeitung vom 8.1.2011
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Badische Zeitung vom 3.11.2010
Die Neue Komödie der Brezelstädter Laienbühne im TAM
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Badische Zeitung vom 15. Januar 2010
Zauberhaftes Programm: Michael Parléz im Tam
WEIL AM RHEIN (BZ). Unter dem Titel "Alles Illusionen…?!" tritt am Samstag, 16. Januar, um 20.15 Uhr Michael Parléz im Theater am Mühlenrain (Tam) auf. Er bietet eine bunte Mischung aus Zauberkunst, Comedy und Bauchrednerei, wobei er darauf verzichtet, Kaninchen in Zylindern verschwinden zu lassen oder Damen zu zersägen. Michael Parlèz’ Markenzeichen sind seine geschickten Hände und sein lockeres Mundwerk. Das Programm wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so erhielt Parléz unter anderem den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Buchhandlung Lindow, Tel. 61334.
Badische Zeitung vom 18. Januar 2010
Elsässer Mundart im TAM: Alles Theater
WEIL AM RHEIN (BZ). Der "Cercle Theatral Alsacien" aus Mulhouse gastiert am Freitag/Samstag, 22./23. Januar, jeweils 20.15 Uhr, im Theater am Mühlenrain (TAM). Gespielt wird "Alles Theater", ein Luststück in 3 Akten von Henri Thirion. Vielversprechend liest sich für Mundartfreunde die Beschreibung: "Der Gustáve Och tritt in der Rüejstand, und weißt net wia d’Zitt vertriwa. Fühlenza un d’Fraui schikaniara esch sin Tagesprogramm. Salbsverstandig esch unter dana Conditiona der Ehkrach net zu vermeida. Derbie esch en der Residence Vogelnascht, wu der Gustáve wohnt, immer ebis loss. Do hat mer jo gar kei Zitt ver langa Zitt zu ha! Oder esch das nur ,Alles Theater’?"
Weiler Zeitung vom 14. April 2009
Zur letzten Komödie des TAM-Teams
"Amsterdam - Bali un zruck".
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Badische Zeitung vom 13.3.2010
Neue Komödie des TAM-Teams "Chaos im Penthuus".
Premiere am 26. März 2010.
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